Über Normalsichtigkeit

Normalsichtigkeit

Das gesunde Auge ist in der Lage, Objekte in unterschiedlichen Entfernungen und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen deutlich abzubilden. Dabei wird das einfallende Licht durch die Hornhaut und die Linse so gebündelt, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht, wo es in elektrische Impulse umgewandelt und ins Sehzentrum des Gehirns weitergeleitet wird.

Normalsichtigkeit (Emmetropie) liegt vor, wenn das Auge ohne Akkommodation einen sehr („unendlich“) weit entfernten Gegenstand scharf auf der Netzhaut abbildet. Abweichungen zur Normalsichtigkeit werden als Fehlsichtigkeit (Ametropie) bezeichnet, z.B. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit. Der Begriff Normalsichtigkeit bezeichnet allerdings nicht die durchschnittliche Sehfähigkeit der Menschen, sondern stellt eine ideale Norm dar. Im Durchschnitt sind die menschlichen Augen tatsächlich fehlsichtig.